|  | SPD-Stadtverband unterstützt das Volksbegehren für gute Schulen |
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Die Initiative für das Volksbegehren, mit dem erhebliche Verbesserungen unserer Schulen durchgesetzt werden sollen, zeigt die weit verbreitete Unzufriedenheit mit der Schulpolitik des Landes Niedersachsen. Die Betroffenen wollen nicht länger auf eine gute Schule für alle Kinder in Niedersachsen warten. Deshalb nehmen sie ihre Angelegenheit selbst in die Hand. Dabei unterstützt sie der SPD-Stadtverband Göttingen.
Es geht den Initiatoren des Volksbegehrens darum, dass die Schulen Lernorte werden, an denen sich die Kinder „wohl fühlen und entfalten können, in denen sie Zeit haben, Spaß am (lebenslangen!) Lernen zu entdecken“. Dazu brauchen alle Kinder Zeit und angemessene Unterstützung. Zeit bietet eine 13-jährige Schulzeit bis zum Abitur. Angemessene Unterstützung für alle Kinder bieten besonders Gesamtschulen, deshalb muss ihre Einrichtung erleichtert werden.
Zeit und angemessene Unterstützung bieten im Grundschulbereich die Vollen Halbtagsschulen. „Mit der Erhaltung dieser erfolgreichen Schulform kann die niedersächsische CDU beweisen, dass sie Wahlversprechen hält!“, fügte Renate Krenz, Sprecherin des Arbeitskreises Schule des SPD-Stadtverbands hinzu.
Mit Hilfe des Volksbegehrens sollen entsprechende Änderungen des Schulgesetzes durchgesetzt werden. Werden innerhalb eines Jahres mindestens 608731 Unterschriften bei den Einwohnermeldeämtern eingereicht, muss es zu einer Gesetzesänderung kommen. Erreicht ein entsprechendes Gesetz im Niedersächsischen Landtag keine Mehrheit, wird ein Volksentscheid dazu durchgeführt.
An den Wochenenden in der Vorweihnachtszeit sammeln in der Göttinger Innenstadt Freiwillige (Eltern, SchülerInnen, LehrerInnen und Interessierte) Unterschriften. Weitere Termine zum Unterschreiben und zum Helfen gibt es im Neuen Jahr.
Hinweis:
Weitere Informationen unter http://www.volksbegehren-schulen.de
