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Lieber eine IGS als eine Oberschule



Die von der Landesregierung vorgelegten Pläne zur Einführung einer sogenannten Oberschule sind nach Ansicht der SPD Göttingen kein Zukunftsmodell für Göttingen. „Statt eine neue Schulform zu erfinden, sollen CDU und FDP endlich ihre Blockadepolitik gegenüber der Neugründung von Integrierten Gesamtschulen aufgeben“, fordert der Stadtverbandsvorsitzende Horst Reinert.

 

Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta hält die neue Oberschule, die Haupt- und Realschule zusammenfasst, für wenig zukunftstauglich. „Zwar ist es ein Schritt nach vorne, nicht mehr um jeden Preis an der Hauptschule festhalten zu wollen. Mit der sogenannten Oberschule droht aber eine neue Restschule. Eltern wollen für ihre Kinder eine Schule, die den Weg zum Abitur offenhält“, so Andretta.

 

Die SPD hält an ihrer Forderung an das Land fest, in Grone eine dreizügige Integrierte Gesamtschule zu genehmigen. „Wenn Oberschulen zweizügig geführt werden dürfen, warum darf es dann keine dreizügigen Gesamtschulen geben?“, fragt Horst Reinert.

 

Auch Andretta ist sich sicher: „Der Schulstandort Grone kann langfristig nur mit einer Gesamtschule gesichert werden.“ CDU und FDP müssten endlich den Elternwillen akzeptieren und die Beschränkungen für die Neugründung von Integrierten Gesamtschulen aufheben. „Die SPD wird weiter vehement für eine IGS in Grone streiten“, so die beiden SPD-Politiker abschließend.

 

 



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