|  | Unterrichtsversorung sicherstellen und verbessern! |
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Beschluss der Delegiertenversammlung des SPD-Stadtverbands Göttingen am 20.04.2010:
Zur Weiterleitung an:
- SPD-Landtagsfraktion
- SPD-Bezirksvorstand/Bezirksbeirat
- SPD-Landesparteitag/Landesvorstand
Wir fordern die oben genannten Adressaten auf, sich mit Nachdruck dafür einzusetzen, dass alle Schulen durch Schaffung neuer Lehrerstellen in die Lage versetzt werden den laut Stundentafel vorgeschriebenen Unterricht zu erteilen.
Langfristig geht es darum, die durch den demografischen Wandel freiwerdenden finanziellen Mittel in den Schulen zu belassen und so die Unterrichtsversorgung erheblich zu verbessern sowie die Klassenfrequenzen spürbar zu senken. Es ist eine maximale Klassenstärke von 25 SchülerInnen anzustreben.
Begründung:
Landauf, landab hört man, dass die Unterrichtsversorgung mangelhaft ist. Zuletzt ergab sich das aus einer Anfrage an die Landesregierung von Gabi Andretta, MdL, zur Unterrichtsversorgung in Göttingen. Der Landeselternrat hat in einer eigenen Untersuchung noch höhere Ausfallzahlen ermittelt. Laut dieser Untersuchung werden bis zu 10% des nach der Stundentafel vorgeschriebenen Unterrichts nicht erteilt!
Durch Neueinstellungen könnte diese akute Notlage behoben werden.
Die Tatsache, dass die Schülerzahlen sinken, sollte darüber hinaus als Chance für eine wirkliche Verbesserung der Unterrichtsversorgung genutzt werden. Wenn die freiwerdenden finanziellen Mittel in den Schulen bleiben, d.h. die Lehrerstellen nicht eingespart werden, könnten viele Maßnahmen durchgeführt werden, die die Chancengleichheit erhöhen:
Intensiverer Unterricht in kleineren Klassen, mehr Fördermaßnahmen bei vorübergehenden Lerndefiziten, erweiterte Angebote für besonders Begabte und, und, und...
Auch wäre endlich ein mit dem notwendigen Personal ausgestatteter Schritt in die Inklusion möglich.
- einstimmig beschlossen -
